Lebensschlaf

Trolle wühlen im Gemüt

Augen schauen träg und müd´

hinunter auf Vergangenes

die Seele scheint´s, hat einen Riss.

 

Alles scheint nur eine Plage

Freude, wir erinnern uns ganz wage

war die, die uns zum Himmel hob,

schwarze Wolken beiseite schob.

 

Ist sie auf Nimmerwiedersehen fort?

Oder vielleicht am anderen Ort?

Hier bei mir ist sie grad nicht,

Tränen haben mehr Gewicht.

 

Hiobs schwingt von Ast zu Ast

hätte ihn so gern verpasst,

doch er fand mich ohne Mühe

heute morgen in der Frühe!

 

Unsichtbare starke Schlingen

wollen mit den Armen ringen

niederdrücken auf den Boden

was sind das denn für Methoden?!

 

In dem Wellentälern sitzend

dichte ich nun furchtbar schwitzend,

hoff´, ich komme dadurch frei,

wie, ist mir ganz einerlei!

 

Ich strample, kämpfe, schlage um mich

Wünsch mir eine Lösung sehnlich.

Plötzlich hör´ ich meinen Schrei:

Wann ist der Alptraum endlich vorbei?!

 

 

 

 

 

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